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Die Intention der diesjährigen Ausgabe unserer zyklischen Ausstellung JUNGE VISIONEN
ist die Kreativität von jungen Künstlern/Künstlerinnen, Jugendlichen und Kindern der Essener Öffentlichkeit zu präsentieren
Zum dritten Mal beweist die JUNGE VISIONEN-Ausstellung, dass die junge Generation in unserer Gesellschaft
über ein oft ungeahnt großes, kreatives Potenzial verfügt, welches entdeckt und gefördert werden sollte.

In der Großen Galerie des Projektes ZKE
stellen drei Kunststudierende und eine Absolventin einer Kunstschule ihre Werke aus.
Die aus Deutschland, Taiwan, Russland und Georgien stammenden Künstler und Künstlerinnen
konzipieren ihre Kunstwerke mit verschiedensten Techniken.
Es kommen u.a. Malereien, Zeichnungen, Objekte und Fotografien zum Einsatz.

In der Kleinen Galerie des Projektes ZKE
sind Arbeiten von 12 Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 21 Jahren
aus den Bereichen Malerei, Zeichnung und Objekte zu sehen.
Die meisten von Ihnen sind Gymnasiasten/ Gymnasiastinnen oder Absolvierende der Mittelschule.
Einige der Schüler/Schülerinnen bereiten sich auf ein angehendes Kunststudium vor,
andere können sich nicht vorstellen, die Kunst zu ihrem Beruf zu machen.
Sie einigt aber, dass sie sich auch in ihrer Freizeit sehr stark mit Kunst auseinandersetzen.

In der Galerie der Kleinen Malschule ZKE
zeigen sechs- bis dreizehn jährige Kinder ihre Visionen.
Für die Darstellung bedienen sie sich ebenfalls verschiedener künstlerischer Mittel.

Als Kurator und künstlerischer Leiter der JUNGEN VISIONEN-Ausstellung ist es für mich
immer wieder etwas Besonderes, die facettenreichen Werke der jungen Künstler/Künstlerinnen
in ihrer Entstehung zu begleiten und zu beobachten.
Ihre Assoziationen zum Thema „Visionen“ und den damit verbundenen Fragestellungen,
was sie unter diesem Begriff verstehen und womit sie diesen in Verbindung bringen, wirken inspirierend.
Die reifen Überlegungen und Gedanken spiegeln sich in ihren meist unkonventionellen
und eigenwilligen Sichtweisen und Lebenseinstellungen wider, welche losgelöst
von der jeweiligen Herkunft betrachtet werden können und sollten.

Für die aus dem Krieg in der Ukraine geflüchteten Jugendlichen,
die in Essen untergekommen sind und unsere Ausstelung durch ihre Teilnahme bereichern,
verschwimmen die möglichen Grenzen von Gedanken.
Während Visionen im eigentlichen Sinn eher die Zukunft betreffen,
sind sie hier in die Vergangenheit verlagert und eng
mit den Wünschen und Träumen des Individuums verbunden.
In ihnen spiegelt sich das Leben vor einem Krieg, einer Flucht
und einem hoffentlich wiederkehrenden Frieden.
Das Dasein und die Vision dessen, was sein kann, wird in diesem Sinne anders kontextualisiert,kreativ verarbeitet und künstlerisch verwirklicht.

Eugen Bednarek

Fotoimpressionen von der Eröffnung
Junge Visionen 3
Junge Visionen 3
Peter Valerius, Bezirksbürgemeister im Stadtbezirk I, Schirmherr des Ausstellungsprojektes
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Wanda Korfanty-Bednarek und
Eugen Bednarek, Leiter des Projektes ZKE

Irina Fenske, Übersetzerin
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Malena Ludwig, Gitarristin
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Gruß aus Kharkiv von Oleksandr Uhnenko
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  Lena Stolze, Sängerin
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  Junge Künstler in der Großen Galerie ZKE
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Jügendliche in der Kleinen Galerie ZKE
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Ausstellung der Arbeiten der Kinder der Kleinen Malschule ZKE
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Fotos: Arnold Haffner